RTeepe_Pressevon Horst Espeloer

Knapp 30 Personen kamen zur ersten Mitgliederveranstaltung des neuen Jahres, darunter auch etliche Personen, die nicht der CDU angehören. Der Referent Rüdiger Teepe, Rechtsanwalt und Notar sowie selbst über 40 Jahre Mitglied der CDU, erklärte eindringlich die Notwendigkeit, für den Fall der Fälle Vorsorge zu treffen. Er empfahl dies möglichst frühzeitig zu tun, solange man noch bei guter Gesundheit ist.
Notwendig, neben einem Testament, sind vor allem eine Patientenverfügung sowie eine Vorsorgevollmacht.
Die Patientenverfügung dient dazu, im Falle einer einschneidenden gesundheitlichen Beeinträchtigung, den behandelnden Ärzten mitzuteilen, was für eine Behandlung der Patient wünscht, ob z.B. lebenserhaltende Maßnahmen durchgeführt werden, wenn klar ist, dass es keine Heilung mehr geben kann. Der Bevollmächtigte tritt in diesem Fall als Bote auf und übermittelt lediglich die Wünsche des Patienten.
Alle weiteren Rechtsgeschäfte können und sollten in einer sog. Vorsorgevollmacht geregelt werden. Hier tritt der Bevollmächtigte als Vertreter des Vollmachtgebers auf und kann für diesen Rechtsgeschäfte aller Art erledigen.

Rüdiger Teepe empfahl beides, also Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, bei einem Notar abzuschließen. Dies zum einen, um jegliche Zweifel an der Echtheit der Papiere von Seiten Dritter auszuschließen und weil bestimmte Rechtsgeschäfte ohne notarielle Beurkundung der Vollmachten gar nicht durchführbar sind.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei unserem Parteikollegen Rüdiger Teepe für diesen informativen und unterhaltsamen Abend.