In Nordrhein-Westfalen gibt es zur Zeit etwa 9.500 Kindertagesstätten, deren Vielfalt nun bedroht ist. Auf Grund einer strukturellen Unterfinanzierung sehen christliche Kindertagesstätten die Gefahr, ihre Einrichtungen nicht mehr aufrechterhalten zu können. Laufende Betriebskosten können nicht mehr gedeckt werden. Die Sprecherin des Arbeitskreises Soziales, Familie und Senioren der CDU Dortmund, Frau Justine Grollmann, erklärt: „Die Kindpauschale ist einfach zu gering. Sie setzt sich aus Zuschüssen von Land, Kommunen, Elternbeiträgen und Trägeranteilen zusammen.“

So plane der evangelische Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid laut Informationen der CDU-Fraktion im Landtag, 15 von 23 Kindertagesstätten bis 2020 zu schließen.
Die rot-grüne Landesregierung unternahm bisher nichts, obwohl sie weiß, dass die Kindpauschale nicht mehr ausreicht. Durch die drohende Schließung von christlichen Kindertagesstätten ist die Vielfalt in der frühkindlichen Bildung bedroht. Es stellt sich zudem die Frage, wie die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz erfüllen sollen.
Deshalb steht für Justine Grollmann unmissverständlich fest: „ Wir unterstützen den Antrag der CDU-Fraktion im Landtag: Die Finanzierung von Kindertageseinrichtungen muss sofort evaluiert werden! Zudem muss die jährliche Steigerung der Kindpauschalen erhöht werden.“

Der CDU-Arbeitskreis Soziales, Familie, Senioren wird sich zunächst in Kooperation mit der Dortmunder Landtagsabgeordneten Claudia Middendorf über die Situation von christlichen Kindertageseinrichtungen in Dortmund informieren.