Thorsten Hoffmann MdB zur polizeilichen Kriminalitätsstatistik für Dortmund: Gute Polizeiarbeit! Aber noch nicht vor der Lage.

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Thorsten Hoffmann: „Die Polizeiliche Kriminalstatistik der Dortmunder Polizei zeigt eine hervorragende Entwicklung und Arbeit der ermittelnden Behörden vor Ort. Zurecht kann der Polizeipräsident darauf stolz sein. Das ganzheitliche Konzept zahlt sich aus. Aber wir dürfen uns von den guten Zahlen nicht blenden lassen.

Die Kriminalität schläft nicht. Sie ist uns in vielerlei Hinsicht leider immer noch voraus. Das darf nicht sein. Wir müssen in allen ermittelnden Behörden darauf drängen, dass die vorhandenen technischen Möglichkeiten eingesetzt werden. In der heutigen Zeit entwickelt sich gerade die Informationstechnologie rasant. Straftäter haben keine Scheu davor, jede Technik zu nutzen. Die ermittelnden Behörden dürfen nicht zurückbleiben. Vom automatisierten Datenabgleich über die intelligente Videoüberwachung bis hin zum Predective Policing stehen Möglichkeiten zur Verfügung, die wir noch nicht in ausreichendem Maß nutzen. Ganz abgesehen davon, dass immer noch keine einheitliche Datenstruktur innerhalb der Behörden und länderübergreifend besteht.

Wir brauchen zudem Spezialisten, welche die technischen Möglichkeiten gezielt nutzen. Diese müssen den jetzigen Personalstand ergänzen. Dieser wiederum muss, allein um gehalten zu werden, durch eine große Zahl von Neueinstellung aufgestockt werden.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir weitsichtige und mutige politische Entscheidungen treffen, damit wir in der Kriminalitätsbekämpfung weiterhin eine positive Bilanz haben. Wir sind noch lange nicht vor der Lage.“