Justine Grollmann: „Noch kein neuer Standort für die Frauenübernachtungsstelle“

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Die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Dortmund, Justine Grollmann, konnte für die CDU-Fraktion per Antrag in der Sitzung des Sozialausschusses vom 28. März 2017 erwirken, dass der Vorschlag der Verwaltung, die neue Frauenübernachtungsstelle nach Dortmund Syburg ins Landhaus Syburg zu verlagern, abgelehnt worden ist. Stattdessen hat im Nachgang der Rat der Stadt Dortmund beschlossen, für die Frauenübernachtungsstelle einen Alternativstandort zum jetzigen Standort in der Prinz-Friedrich-Karl-Straße zu suchen.

Zwar ist das ehemalige Landhaus Syburg von seiner baulichen Ausstattung bestens als Frauenübernachtungsstelle geeignet, jedoch aufgrund seines Standortes und der relativ schlechten Anbindung an den ÖPNV, vor allem in den Abendstunden, als Ersatzstandort der jetzigen Übernachtungsstelle keine vorteilhafte Alternative. Gerade für die Gäste der Frauenübernachtungsstelle ist die Nähe beispielsweise zum Sozialamt, Jugendamt oder auch der Arbeitsagentur sehr wichtig und muss in Kürze erreichbar sein. Ebenso negativ ist für das Landhaus Syburg der Sachstand zu bewerten, dass dort keine Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf zur Verfügung stehen.

Nach Kenntnis der sozialengagierten Justine Grollmann haben auch einige der Dortmunder Frauenverbände den CDU-Antrag, die Frauenübernachtungsstelle weiterhin zentral im Bereich der Innenstadt zu belassen, weitestgehend unterstützt und befürwortet.

„Wir hoffen, dass die Verwaltung es schafft, den politischen Gremien noch vor der Sommerpause einen alternativen neuen Standort für die Frauenübernachtungsstelle zu präsentieren“, so die CDU-Sprecherin Justine Grollmann.

Die CDU-Fraktion im Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit wird deshalb in der letzten Sitzung des Ausschusses vor der Sommerpause im Juli mündlich nachfragen, sofern keine Vorlage über mögliche Alternativstandorte vorliegt, ob die Verwaltung erste Ergebnisse präsentieren kann.