Steffen Kanitz

1) Wann sind Sie in die CDU eingetreten und warum?

Ich bin 2005 in die CDU eingetreten, weil ich der festen Überzeugung war, dass die CDU die besseren Antworten auf die Fragen unserer Zeit hatte und noch heute hat. Demokratie lebt von Teilnahme.

2) Sie kandidieren aktuell für den Bundestag. Können Sie uns Ihre Ziele für dieses angestrebte Amt skizzieren?

Als Abgeordneter für Dortmund liegt mir besonders die bessere finanzielle Ausstattung unserer Kommunen am Herzen. Hierfür habe und will ich mich weiter einsetzen. Ebenso müssen unsere Schulen und Bildungseinrichtungen ausreichend finanziert werden. Kinder sind unsere Zukunft, ohne gute Ausbildung vergeben wir Chancen. Zu guter Letzt habe ich mich stets für die vernünftige Ausstattung unserer Polizei eingesetzt. Szenen wie in der Silvesternacht 2015 in Köln darf es nicht mehr geben, hier gilt es wachsam zu bleiben und für eine gute finanzielle Basis zu sorgen.

Im Bundesverkehrswegeplan habe ich mich für mehr Geld zum Erhalt und Ausbau von Bundesstraßen, Schienen und Wasserwegen eingesetzt. Der Bund wird unter anderem den Ausbau des B1 Tunnels finanzieren, sofern Stadt und Land die notwendigen planerischen Voraussetzungen schaffen. Ebenso ist der RRX ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung des Pendlerverkehrs in NRW.

In Berlin setze ich mich, als stellvertretender Vorsitzender der Jungen Gruppe, für generationengerechte Politik ein. Ich möchte, dass Altersarmut in Zukunft kein Massenphänomen wird und, dass die sozialen Sicherungssysteme stabil und finanzierbar bleiben.

Als zuständiger Berichterstatter für Kernenergie habe ich in dieser Legislaturperiode einen Neustart in der Endlagersuche federführend erarbeitet, der ab 2018 umgesetzt werden wird.

 

3) Bei der Bundestagswahl heißt es auch „Merkel gegen Schulz“. Wie würden Sie die beiden Kandidaten charakterisieren? Wofür stehen Sie Ihrer Meinung nach? 

 

Angela Merkel ist eine sehr erfahrene und besonnenen agierende Kanzlerin. Es ist maßgeblich Ihr Verdienst, dass Deutschland in einer Zeit internationaler Krisen seine Stellung in Europa und der Welt behaupten und ausbauen konnte.

Martin Schulz hingegen versucht mit dem Credo „mehr Soziale Gerechtigkeit“ einen Keil in die Gesellschaft zu treiben. Die SPD kümmert sich im Wahlkampf ausschließlich um die Vergangenheitsbewältigung und nicht um die maßgeblichen Zukunftsfragen. Wie sieht menschliche Arbeit in Zeiten des digitalen Wandels aus? Wie gestalten wir das Bildungssystem, damit die maßgeblichen Kompetenzen erworben werden können? Wie ordnen wir die Finanzen in Zeiten sprudelnder Steuereinnahmen? Welche Investitionen sich notwendig, um zukünftig noch wettbewerbsfähig zu bleiben? Wie definieren wir Deutschlands Verantwortung in der Welt? Wie garantieren wir Sicherheit in unserem eigenen Land? Fragen, auf die die CDU unter der Führung von Angela Merkel im anstehenden Wahlkampf die richtigen Antworten finden wird. Bei dieser Bundestagswahl geht es um mehr als um Würselen, es geht um Deutschland.

4) Eine private Frage: Was sagt ihre Familie zu Ihrer Kandidatur?

Meine Familie steht hinter der Kandidatur und unterstützt mich mit ganzer Kraft. Meine Familie ist und bleibt der große Stabilitätsanker in meinem Leben. Ohne die Unterstützung, gerade meiner Frau, könnte ich auf mein Mandat und die Parteiämter nicht so viel Zeit verwenden. Für diese Rückendeckung bin ich unendlich dankbar

Thorsten Hoffmann

1) Wann sind Sie in die CDU eingetreten und warum?

Ich bin 1999 in die CDU eingetreten. Ein mittlerweile väterlicher Freund sprach mich bei einem Infostand an. Mich reizte die Möglichkeit, mich selbst und meinen Gerechtigkeitssinn einzubringen. Also bin ich zu einer Veranstaltung gegangen. Nach dem Motto, da gibt es bestimmt interessante Themen und dümmer wird man nicht. Ich fühlte mich dort sehr gut aufgehoben und habe schnell gemerkt, dass ich etwas verändern kann.

2) Sie kandidieren aktuell für den Bundestag. Können Sie uns Ihre Ziele für dieses angestrebte Amt skizzieren?
 Als Polizist ist Sicherheit meine Herzensangelegenheit. Nur wenn es den Polizisten gut geht, können sie sich mit dem nötigen Einsatz für unsere Sicherheit einsetzen. Deswegen brauchen wir mehr Personal. Wir brauchen Entlastung durch Quereinsteiger, die Fachwissen mitbringen. Vor allem auch im Bereich der Cybersicherheit. Wir brauchen hochwertige und lageangepasste Ausrüstung. Die Polizei darf in Sachen Ausrüstung nicht hinter den Kriminellen herlaufen. Sie muss vor die Lage kommen. Wir müssen auch weiter die Zusammenarbeit der einzelnen Behörden verbessern. Über Länder hinweg, über Staaten hinweg. Nur so können wir der internationalen Kriminalität und dem Terrorismus die Stirn bieten. Darüber hinaus gibt es noch einige Themen, die wir bearbeiten müssen. Dazu gehört die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Familie ist für mich ein unbedingt schützenswerter Bereich und ein Wert an sich. Für mich gehört aber auch die Verkehrspolitik zu den Bereichen, in denen wir einen Schritt nach vorne gehen müssen. Dazu gehören für mich alle Verkehrsbereiche. Ich denke aber auch, dass gerade im Ruhrgebiet Radschnellwege eine Möglichkeit sind, den Straßenverkehr zu entlasten. Ich unterstütze auch den sozialen Arbeitsmarkt. Dieser darf allerdings kein reines Subventionsprojekt werden und er darf keine regulären Arbeitsplätze gefährden. Aber ich weiß, dass es für viele Langzeitarbeitslose schwer ist, wieder in einen geregelten Tagesablauf zu finden. Dabei brauchen sie Hilfe.
3) Bei der Bundestagswahl heißt es auch „Merkel gegen Schulz“. Wie würden Sie die beiden Kandidaten charakterisieren? Wofür stehen Sie Ihrer Meinung nach? 
 Angela Merkel steht für erfolgreiche und besonnene Politik. Sie argumentiert und handelt sachlich und vernünftig. Sie kann uns durch jede Krise führen. Sie denkt für Deutschland, Europa und die ganze Welt. Sie hat erkannt, dass nur der Zusammenhalt uns stark macht. Martin Schulz ist für mich ein Blender, der mit den Ängsten der Menschen spielt und so tut, als könnte er es jedem recht machen. Er erscheint mir oft überheblich und nicht gut informiert. Positiv an Martin Schulz finde ich, dass er als Präsident des Europäischen Parlaments gut mit unserer Bundeskanzlerin zusammengearbeitet hat. Wofür er wirklich steht, kann ich nicht sagen. Was er sagt, ist diffus und wenig glaubwürdig, weil ich so etwas wie Grundsätze von ihm vor der Nominierung zum Spitzenkandidaten der SPD nie gehört habe.
4) Eine private Frage: Was sagt ihre Familie zu Ihrer Kandidatur?

Mein Sohn Ricardo ist selbst politisch aktiv in Berlin. Er steht voll hinter mir und unterstützt mich aktiv während des Wahlkampfs vor Ort. Meine Lebensgefährtin findet meine Art und Weise auf die Menschen einzugehen und mich für sie einzusetzen gut und freut sich, dass ich anderes bin als viele andere. Deshalb unterstützen sie und ihre Tochter mich ebenfalls. Dieser Rückhalt ist mir unheimlich wichtig.

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