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Ortsunion Innenstadt-Süd: Claudia Middendorf zu Gast

Auf Einladung der CDU OU Innenstadt-Süd berichtete Claudia Middendorf über Ihre neue Tätigkeit.

Nachdem Verlust Ihres Landtagsmandats bei der NRW Wahl 2017, bot Ihr Karl-Josef Laumann (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW) an, die Funktion   „Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie Patientinnen und Patienten“ zu übernehmen.

Claudia übernahm das Amt zum 1.10.2017 nach der Übergabe Ihrer bis dahin ausgeübten Tätigkeit bei der Caritas.

Seitdem arbeitet Sie zusammen mit sieben Angestellten in einem Netzwerk mit kommunalen Vertretern sowie Behindertenverbänden und Selbsthilfegruppen. Sie arbeitet als Sprachrohr der Behinderten und Patienten gegenüber der Landesregierung NRW.

Eine Ihrer ersten Tätigkeiten ist die Aufnahme der Anforderungen für barrierefreies Wohnen in das neue Landesbaugesetz in Abstimmung mit Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes NRW). Die Anhörungen der jeweiligen Verbände zu diesem Thema laufen derzeit und der Beschluss des neuen Gesetzes ist für Juni 2018 zu erwarten.

Ein weiterer Schwerpunkt Ihrer Arbeit ist die Verbesserung der Patientenbetreuung insbesondere im ländlichen Raum, aber z.T. auch in den Stadtteilen, in denen sich Ärzte eher ungern niederlassen, wie z.B. der Dortmunder Nordstadt. Ab 2020 etwa sollen in Bielefeld 300 und in anderen Fakultäten in NRW jeweils 150 neue Studienplätze für Medizin geschaffen werden, und zwar für Studenten/innen, die sich bereit erklären als Hausarzt in die weniger beliebten Gebiete zu gehen. Zur Auswahl der Kandidaten sollen neben dem Numerus Clausus auch andere, noch zu erarbeitende Kriterien, herangezogen werden.

Des Weiteren erwähnte C. Middendorf die zukünftige generalisierte Ausbildung von Alten- und Krankenpflegern, die Verbesserung des Aufnahme- und Entlassungsmanagements sowie die Aufwertung der Funktion des Patientenfürsprechers und der sozialen Dienste. Zusammen mit Ihrem 7-köpfigen Team bearbeitet Sie pro Monat 100-150 Bürgeranfragen.

Von großer Bedeutung ist für Fr. Middendorf auch die Gremienarbeit (Behindertenbeirat, Fachbereich Partizipation), da sich daraus Aufträge an das Gesundheitsministerium ergeben.

In der nachfolgenden Diskussion wurden insbesondere die Erhöhung der Anzahl der Pflegekräfte sowie die Entlastung des Pflegepersonals von den administrativen Tätigkeiten gefordert. Laut Fr. Middendorf ist nicht der Mangel an Nachwuchs im Pflegebereich das Problem sondern eher die fehlenden Ausbildungsplätze. Hier wird die neue Landesregierung für Abhilfe sorgen.

 

Die OU Innenstadt-Süd bedankt sich ganz herzlich bei Claudia Middendorf für einen sehr informativen kurzweiligen Abend.

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