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Zana Ramadani spricht in Dortmund auf Einladung der CDU

Der Gemeindesaal der ev. Marienkirche in der Innenstadt platzte aus allen Nähten, als am 30. Januar pünktlich um 19 Uhr Frau Zana Ramadani zu dem Thema „Islamische Kleidervorschriften für Frauen – ein Zeichen der Ablehnung unserer Kultur?“ vor einem sehr interessierten und in der Sache kenntnisreichen Publikum, das keineswegs nur aus CDU-Mitgliedern bestand, ihren Vortrag hielt und in der ausführlichen Diskussionsrunde Rede und Antwort stand.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Frau Dr. Littmann als Vertreterin der Kreispartei und Günther Schneider als Vorsitzender des Islambeirates der CDU. Frau Ramadani redete erfreulich frisch, munter und ohne starres Konzeptpapier zunächst über sich, ihre Ankunft aus Skopje in Deutschland, genauer gesagt in einem kleinen Dorf im Siegerland, wo sie rasch Anschluss an die dortige Kirchengemeinde fand. Erstaunlicherweise war es nicht ihr Vater, der sie unbedingt in der bisherigen moslemischen Welt halten wollte, sondern ihre Mutter übernahm diesen Part ihrer Erziehung. Eine Nicht-Verheiratung der Tochter werde in vielen moslemischen Familien immer noch als Schande erlebt. Heute versucht Frau Ramadani, die jetzt in Berlin lebt, in Schulen und Flüchtlingsunterkünften Mädchen einen Ausweg aus dieser Unterdrückung zu ermöglichen, indem sie sie ermutigt, alles zu hinterfragen, kritische Fragen zu stellen, Neues zu lernen. Ihr Buch „ Die verschleierte Gefahr“ solle insbesondere Mädchen einen Ausweg zeigen, solle verdeutlichen, dass ein Austritt aus der traditionellen Community möglich ist. Frau Ramadani fordert von der Politik neue Integrationskonzepte, die sich besonders der Frauen annehmen sollten, denn die Frauen zu gewinnen, heißt, Veränderungen möglich zu machen. Ohne die muslimischen Mütter kann Integration nicht gelingen! Dazu hat sie einen Integrationsleitfaden entwickelt, der der Politik helfen kann, Frauen in verpflichtenden Integrationskursen aufzuklären über das Leben „westlicher Frauen“

Verschleierung des Gesichts oder des Körpers empfindet sie als Entweiblichung, ja, Entmenschlichung der Frauen. Sie fordert stattdessen von der Politik ein striktes Verschleierungsverbot (dazu gehört auch das Kopftuch) für Mädchen unter 18 Jahren.

Eine lebhafte Diskussion, die von großem Interesse an der Sache geleitet war, schloss sich dem Vortrag an und unter starkem Beifall und dem Versprechen, wieder einmal in Dortmund zu sprechen, endete die Veranstaltung um 21 Uhr.

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