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CDU freut sich: Weiterbau der OW III a rückt näher, Landesregierung sichert Übernahme der Planungskosten zu

Die Dortmunder CDU hat zu Jahresbeginn eine gute Botschaft für die vom Verkehr leidgeplagten Bewohner des Hellwegs im Dortmunder Osten. Aus einem Schreiben des Landesverkehrsministers Hendrik Wüst an den CDU-Kreisvorsitzenden Steffen Kanitz sowie den planungspolitischen Sprecher der CDU-Ratsfraktion Uwe Waßmann geht hervor, dass der Weiterbau der L 663n (OW IIIa) vom Dortmunder Osten in Richtung Autobahn A1 möglichst noch in dieser Legislaturperiode angegangen werden soll.

Kanitz und Waßmann hatten sich zuletzt im Dezember 2018 direkt an Minister Wüst gewandt und ihm die Dringlichkeit des Weiterbaus von Asseln über Unna nach Kamen erläutert. Aus Sicht der Dortmunder CDU ist die Bedeutung der notwenigen Umgehungsstraße noch weiter gestiegen, da es zu einer erheblichen Zunahme von Verkehren im Plangebiet gekommen ist. Neben der zwingend notwendigen Entlastung der Anwohner in den Ortsteilen Brackel, Asseln und Kurl kommt der Umgehungsstraße inzwischen eine noch größere Bedeutung zu,  da es gelungen ist, neben dem regional bedeutsamen Gewerbegebiet an der Stadtgrenze Unna/Kamen auch die ehemalige Industriebrache Westfalenhütte nahezu vollständig zu entwickeln. Erfolgreiche Ansiedlungen großer Logistikunternehmen z. B. Amazon bringen jedoch auch den nötigen LKW-Verkehr mit sich ebenso bringt die hohe Zahl an neuen Arbeitsplätzen weiteren Verkehr durch die dort beschäftigten Arbeitnehmer mit sich, der sich nur partiell durch den ÖPNV lenken lässt.

Der Minister führt in seinem Schreiben nunmehr aus, dass der Weiterbau der gesamten L663 n für ihn einen wichtigen Netzschluss für den Dortmunder Nordosten darstellt. Von daher habe man nicht nur den 3. Bauabschnitt (Ortsumgehung Asseln und Wickede), sondern auch die Abschnitte 4 (Nordumgehung Unna/Massen) und 5 (Westtangente Unna) in Schritt 2 des Landesstraßenbedarfsplan aufgenommen. Im Schritt 2 werden Maßnahmen aufgeführt, die in dieser Wahlperiode planerisch angegangen werden sollen, sobald freie Kapazitäten vorhanden sind.

Da die Stadt Dortmund und die anderen betroffenen Kommunen bereits in der Vergangenheit erklärt hatten, die Planung zu übernehmen, es jedoch daran scheiterte, dass die SPD-Grünen geführte Vorgängerregierung keine Kostenerstattung zugesichert hatte, freut sich die Dortmunder nunmehr umso mehr, dass „eine Erstattung der externen Planungskosten durch den Landesbetrieb Straßenbau….möglich“ ist, so Minister Wüst in seinem Schreiben an Kanitz und Waßmann weiter. „Unser jahrelanger Einsatz trägt jetzt endlich Früchte. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die OW IIIa nach der Zusage des Ministers hinsichtlich der Übernahme der Planungskosten durch das Land nunmehr endlich fertig geplant wird. Jetzt liegt der Ball im Feld der Stadt Dortmund. Der Oberbürgermeister als großer Freund des Weiterbaus bleibt nun aufgefordert, die notwendigen personellen Kapazitäten zeitnah zur Verfügung zu stellen“, so Kanitz und Waßmann unisono.

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