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CDU-Ratsfraktion begrüßt Ankauf von Problemhäusern in der Nordstadt – Uwe Waßmann: „Nicht nur sozialen Wohnungsbau realisieren“

Die CDU-Fraktion unterstützt die Stadt auf ihrem Weg, sogenannte „Schrottimmobilien“ in der Nordstadt sukzessive aufzukaufen, zu sanieren und im Anschluss durch die kommunale Dogewo21 bewirtschaften und vermieten zu lassen.

Dorian Marius Vornweg, stellvertretender Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk Innenstadt-Nord und Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung sieht hierin ein probates Mittel, gegen eine weitere Verwahrlosung der Nordstadt anzukämpfen. Drogendealer, Prostituierte und Junkies würden somit aus den oftmals offenstehenden Häusern ferngehalten. Auch die Rolle des gemeinnützigen Beschäftigungsträgers Grünbau gGmbH an der Gronauer Straße und dessen Gesellschafter, die Dortmunder Stiftung „Soziale Stadt“, sei begrüßenswert, so Dorian Vornweg weiter. „Die Problemhäuser werden zügig saniert, Langzeitarbeitslose werden durch die Grünbau gGmbH weiterqualifiziert und die Wohnqualität ganzer Quartiere nimmt merklich zu,“ sagt Vornweg.

Der wohnungspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Uwe Waßmann erwartet jedoch, dass in den Problemimmobilien nicht ausschließlich sozialer Wohnungsbau zu einer Kostenmiete von lediglich 5,25 Euro pro Quadratmeter entsteht. „Damit das klar ist: Wir wollen als CDU-Fraktion keine Luxussanierung. Was wir uns jedoch wünschen, ist eine gesunde soziale Durchmischung der sanierten Häuser. Es sollen eben nicht nur Flüchtlinge mit abgeschlossenen Asylverfahren, Studenten oder Deutsche mit Transfereinkommen in die Häuser einziehen können – so wie es der Chef von Grünbau jüngst gefordert hat – sondern eben auch bewusst gut-und besserverdienende Menschen, die das urbane Flair in der Nordstadt ausdrücklich schätzen“, so Waßmann weiter.

Neben einer sozialen Mischung erfährt auch der Gedanke der funktionalen Mischung besondere Unterstützung bei der CDU-Fraktion. „Im Erdgeschoss einer ehemaligen Schrottimmobilie eine Kita oder eine Großpflegestelle einzurichten – ein ganz wunderbarer Gedanke, der Leben in die Häuser bringt und den enormen Bedarf an Plätzen gerade in der Nordstadt weiter entgegenwirkt“, so Waßmann abschließend.

 

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